Eduard Rübel (1876–1960)

Zum 125. Geburtstag des Geobotanikers Eduard Rübel (18. Juli 1876 bis 24. Juni 1960)

Porträt Eduard Rübel

Eduard Rübel

Aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek

Leben

Eduard August Rübel wurde am 18. Juli 1876 in Zürich geboren. Nach seinem Chemiestudium am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich und der Promotion an der Universität Zürich, unternahm er als Mitarbeiter des ETH-Professors Carl Schröter (1855–1939) botanische Studien. 1917 wurde er an der ETH Privatdozent für Botanik und 1923 Titularprofessor. Von 1929 bis 1934 war er Präsident der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. 1934 trat er als Dozent der ETH zurück und widmete sich vor allem der Familienforschung (Genealogie). 1958 vermachte er das von ihm 1918 gegründete Geobotanische Forschungsinstitut Rübel der ETH Zürich. Sein wissenschaftliches Hauptverdienst gilt der Förderung der Pflanzengeographie durch verschiedene Monographien, u.a. das Standardwerk "Die Pflanzengesellschaften der Erde" von 1930.

Handschrift

Brief an Arnold Heim

Brief an Arnold Heim

Eduard Rübel bestätigt, dass die Schweizerische Naturforschende Gesellschaft Arnold Heims Expedition nach 
Nepal im Jahre 1935 mit einer finanziellen Beteiligung in der Höhe von CHF 10'000 unterstützt.
Aus dem Nachlass Arnold Heim, Hs 495:2014).

Bestand

Die ETH-Bibliothek besitzt den Nachlass von Eduard Rübel (Hs 448) mit zahlreichen Manuskripten und Korrespondenzen. Das entsprechende Verzeichnis ist online zugänglich. In diversen Nachlässen finden sich weitere Briefe mit Rübel als Absender. Ferner verfügen die Archive und Nachlässe der ETH-Bibliothek neben dem Nachlass auch über ein biographisches Dossier von Eduard Rübel mit zahlreichen Nekrologen und kurzen biographischen Artikeln.
Mehrere Porträts und Gruppenfotos befinden sich in der Porträtsammlung des Bildarchivs.

Skizze Rübels

Illustrationen zu Rübels Artikel "Alpenmatten-Ueberwinterungsstrategien" für die Festschrift für Carl Schröter 
aus dem Nachlass Eduard Rübel (Hs 448:19). Abgebildet sind Curvuletum am Diavolezzasee, die Rübel im Januar 
1924 auf einer Höhe von 2580 m unter einer zwei Meter dicken Schneedecke fand. Hs 448: 19, Taf.II.

Weiter besitzt die ETH-Bibliothek zahlreiche ausleihbare Publikationen von Eduard Rübel und die zu seinem 60. Geburtstag veröffentlichte Festschrift (Berichte der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft, No.46, 1936).



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