Zum 100. Geburtstag des Physikers Werner Heisenberg (5. Dezember 1901 bis 1. Januar 1976)
Leben
Werner Heisenberg wurde am 5. Dezember 1901 in Würzburg geboren. Nach Studien an der Universität München bei Arnold Sommerfeld und in Göttingen arbeitete er zunächst als Assistent an der Universität Göttingen. Von 1924–26 war er auf Einladung von Niels Bohr an der Universität Kopenhagen und legte mit diesem zusammen die Basis für die Quantenmechanik. 1927 lehnte er eine Berufung an die ETH Zürich zugunsten einer Professur in Leipzig ab. 1932 erhielt er den Nobelpreis für Physik für die Quantenmechanik. 1941 wurde er Direktor am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik in Berlin, von 1946 bis 1958 war er Leiter des Max-Planck-Institutes in Göttingen, danach in München bis zu seinem Tod am 1. Februar 1976.
Handschrift
Brief Werner Heisenbergs vom 3. November 1927 an den Präsidenten des Schweizerischen Schulrates, in dem er den Ruf an die ETH Zürich ausschlägt. An seiner Stelle kam dann Wolfgang Pauli nach Zürich.
Bestand
Die Archive und Nachlässe der ETH-Bibliothek besitzen 2 Briefe im Schulratsarchiv über die Berufung an die ETH Zürich aus dem Jahre 1927 und mehrere Briefe mit verschiedenen Korrespondenten (Markus Fierz, August Karolus, Ralph Kronig, Carl Seelig, B.L. Van der Waerden und Hermann Weyl). Weiter verfügt es über ein biographisches Dossier. Im Bildarchiv befinden sich mehrere Porträts.
