C.G. Jungs Originalbriefe an Sigmund Freud auf e-manuscripta.ch

C.G. Jung, Sigmung Freud

Auf e-manuscripta.ch (Link verlässt diese Seite), der Plattform für digitalisierte handschriftliche Quellen aus Schweizer Bibliotheken und Archiven, präsentiert das Hochschularchiv der ETH Zürich 193 Briefe von C.G. Jung an Sigmund Freud (Link verlässt diese Seite), dem Begründer der Psychoanalyse. Dieser Meilenstein erfolgt wenige Monate nachdem das Hochschularchiv der ETH Zürich die Katalogdaten zu über 32 000 Briefen von und an C.G. Jung in seiner Archivdatenbank (Link verlässt diese Seite) aufgeschaltet hat.

Darin lässt sich insbesondere der Verlauf der zuletzt unglücklichen Freundschaft zwischen den beiden Geistesgrössen nachvollziehen. So gesteht C.G. Jung in einem Schreiben von 1907 (Link verlässt diese Seite)seine "schrankenlose" Bewunderung für den "Menschen und Forscher" Freud, ja seine Verehrung besitze gar "einen 'religiös'-schwärmerischen Charakter". Zum Jahreswechsel 1912/13 hat sich der Tonfall ins Gegenteil verkehrt: Jung diagnostiziert seinem ehemals väterlichen Freund eine Neurose (Link verlässt diese Seite), und nachdem ihm Freud gekränkt die Freundschaft aufkündigt, setzt Jung der persönlichen Beziehung mit dem Shakespeare-Zitat "Der Rest ist Schweigen" (Link verlässt diese Seite) einen Schlusspunkt.

Die Antwortbriefe befinden sich in den Sigmund Freud Archives. Auch diese Briefe liegen in digitalisierter Form vor und können in den Sigmund Freud Papers (Link verlässt diese Seite) auf der Webseite der Library of Congress eingesehen werden.

Die Publikation der gescannten Originalbriefe Jungs an Freud war Dank der freundlichen Genehmigung der Stiftung der Werke von C.G. Jung (Link verlässt diese Seite) möglich.

05.07.2017

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