Ziel des Projektes
Bereitstellung von Dienstleistungen zur Speicherung und Langzeitarchivierung von Forschungsdaten, Geschäftsunterlagen und Bibliotheksdokumenten der ETH Zürich.
Beschreibung des Projektes
Gemäss einer aktuellen ETH-weiten Umfrage zum Umgang mit Forschungsdaten besteht bei vielen Forschenden das Bedürfnis, ihre Daten strukturiert erfassen und managen zu können, bevor diese gemäss der guten wissenschaftlichen Praxis¹ archiviert bzw. in ein Langzeitarchiv übergeben werden. Neben der Gewährleistung der Nachprüfbarkeit ist für publizierte Daten eine dauerhafte Zitierbarkeit von Bedeutung, die über einen Digital Object Identifier (DOI) erreicht werden kann². Nicht wiederbeschaffbare Daten sollen für Auswertungen über lange Zeiträume oder für eine spätere Nutzung unter neuen Gesichtspunkten zur Verfügung stehen.
Die ETH-Bibliothek schafft mit geeigneten Partnern die Voraussetzungen, um die Forschenden der ETH Zürich bei der Handhabung ihrer Daten zu unterstützen.
Die dafür vorgesehene technische Lösung wird zudem für die Langzeitarchivierung von Geschäftsunterlagen der ETH Zürich sowie von Bibliotheksdokumenten genutzt werden.
¹Richtlinien für Integrität in der Forschung und gute wissenschaftliche Praxis an der ETH Zürich, 2. Abschnitt, Artikel 11, Absatz 4 (Stand 2011)
²DOI-Desk der ETH Zürich
Synergien und Kontext
Das laufende Projekt nutzt Erkenntnisse aus früheren Projekten der ETH-Bibliothek, der Informatikdienste der ETH Zürich, des Konsortiums der Schweizer Hochschulbibliotheken sowie von e-lib.ch zum Thema "Langzeitarchivierung".
Kooperationspartner
- Informatikdienste ETH Zürich
- Informatik Support Leiter der Departemente der ETH Zürich
- Forschungsgruppen der ETH Zürich
- Archiv der ETH Zürich (Team Archive und Nachlässe der ETH-Bibliothek)
- Eine mögliche Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Zürich ist in Diskussion
Zeitrahmen, Ablauf
| Projektlaufzeit: | 2010 bis 2012 |
| Oktober 2010: | Projektstart |
| Mai 2011 bis April 2012: | Erarbeitung der Anforderungen mit den Pilotpartnern |
| Mai 2012 bis Ende 2012: | Weiterentwicklung der zu Anwendung kommenden Software gemäss den Anforderungen |
| Ab Juli 2012: | Praktische Tests mit den Pilotpartnern |
| Ab Mitte 2013: | Schrittweise Einführung eines Dienstleistungsangebotes für alle Departemente der ETH Zürich vorbehaltlich einer Finanzierungszusage der Schulleitung |
