ETH E-Collection

Abgeschlossenes Projekt

Die Anfänge

Mit der Lancierung der ETH E-Collection (Link verlässt diese Seite) im Jahr 2001 griff die ETH-Bibliothek die neuen Herausforderungen der aktiven Wissensvermittlung im digitalen Zeitalter auf. Ziel des damaligen Projektes war es, mit dem Aufbau einer neuen Publikationsplattform für Graue Literatur gezielt Erfahrungen in einem zukunftsweisenden Aufgabenbereich zu sammeln und gleichzeitig Benutzerinnen und Benutzern eine innovative Dienstleistung anzubieten.

Das Projekt ETH E-Collection wurde im Rahmen des strategischen Grossprojektes ETH World (Link verlässt diese Seite) realisiert und Ende 2003 abgeschlossen.

Systemerneuerung

Im Frühjahr des Jahres 2007 rief die ETH-Bibliothek ein Folgeprojekt für die ETH E-Collection ins Leben. Ziel des Projektes war es, die ETH E-Collection, den Dokumentenserver der ETH Zürich, hinsichtlich Funktionalitäten, Technik und Erscheinungsbild zu optimieren. Das neue System soll den Anforderungen an einen vertrauenswürdigen Dokumentenserver in jeder Hinsicht genügen. Das Projekt stellt eine der Massnahmen für die Umsetzung der ICT-Strategie der ETH Zürich dar.

Bei der Systemwahl wurden primär funktionale und betriebsrelevante Aspekte berücksichtigt. Der Entscheid fiel zugunsten der Open Source-Systeme Fez/Fedora.

Mit der Einführung der optimierten ETH E-Collection wird das politische Statement der ETH Zürich für den offenen und freien Zugang (Open Access (Link verlässt diese Seite)) zu wissenschaftlichen Informationen aktiv umgesetzt.

Meilensteine

Oktober 2000:Die Dissertationen der ETH Zürich werden von der ETH-Bibliothek online angeboten. Dieses Pilotprojekt wurde vor der Lancierung von ETH World realisiert.
August 2001:Start der ETH E-Collection. Erste Textdokumente werden auf dem Dokumentenserver abgelegt und im Bibliothekskatalog NEBIS erschlossen.
Oktober 2003:Implementierung des OAI (Link verlässt diese Seite) (Open Archives Initiative) Protokolls zum einfachen Metadatenaustausch.
Anfang 2004:Überführung des Projektes in den Routinebetrieb der ETH-Bibliothek.
März 2006:Die ETH Zürich unterzeichnet die Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (pdf, 52 kB (Link öffnet ein neues Fenster)).
Mai 2007:Kick-off des Folgeprojektes der ETH E-Collection III.
Januar 2008: Die ETH E-Collection umfasst mehr als 10 000 Einzeldokumente.
 
Abstracts und Volltexte aller zwischen 1909 und 1950 an der ETH Zürich verfassten Dissertationen sind in der ETH E-Collection abrufbar.
April 2008:Das neue System wird aufgeschaltet. Durch die stark erweiterten Funktionalitäten entspricht die ETH E-Collection dem State of the Art eines modernen Institutional Repositories.
Juli 2008:Die Schulleitung der ETH Zürich verabschiedet ihre Open-Access-Policy und bestätigt damit ihren Entschluss zur aktiven Umsetzung des Open-Access-Gedankens.
Februar 2009:Die Abstracts aller zwischen 1951 und 1998 an der ETH Zürich verfassten Dissertationen sind in der ETH E-Collection abrufbar.

Unternavigation und ergänzende Informationen

Ergänzende Informationen ETH E-Collection