Ziel des Projektes
Grosse Mengen Archivgut aus dem Archiv für Zeitgeschichte (AfZ) der ETH Zürich sollen rationell digitalisiert und ausgewählte Bestände online zugänglich gemacht werden.
Beschreibung des Projektes
Die ETH-Bibliothek digitalisiert in Kooperation mit dem Archiv für Zeitgeschichte und unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) sowie vom US Holocaust Memorial Museum (USHMM) zentrale Quellenbestände des Archivs zur Jüdischen Zeitgeschichte.
Dabei stellt die Digitalisierung von losem Archivgut, das in verschiedensten Formaten und Papierqualitäten vorliegt, eine besondere Herausforderung dar. Im Digitalisierungszentrum der ETH-Bibliothek wurden die erforderliche technische Infrastruktur und ein Workflow aufgebaut. Die inhaltliche Selektion und Vorbereitung der Dokumente sowie deren Online-Präsentation liegen in der Verantwortung des AfZ.
In der ersten Phase werden die Archive des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG, 34 Laufmeter), der Jüdischen Nachrichtenagentur (JUNA, 58 Laufmeter) sowie diverse Nachlässe und institutionelle Bestände mit Bezug zum Holocaust digitalisiert.
Synergien und Kontext
Durch die Bündelung der Digitalisierungsvorhaben im DigiCenter der ETH-Bibliothek können Ressourcen optimal ausgelastet werden.
Der für das Projekt neu angeschaffte Einzugsscanner wurde in die bestehende Infrastruktur der ETH-Bibliothek integriert.
Kooperationspartner
- Archiv für Zeitgeschichte (AfZ)
- Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
- US Holocaust Memorial Museum (USHMM)
Zeitrahmen, Ablauf
| Projektlaufzeit: | Mai 2010 bis Dezember 2012 |
| Mai bis Juni 2010: | Einrichtung der Infrastruktur, Testdurchläufe |
| Juli 2010: | Start der Massendigitalisierung |
| Dezember 2010: | > 200 000 Scans wurden erstellt |
