Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat den Grundsatz des Open Access zu von ihr geförderten Forschungsergebnissen in ihren Finanzhilfevereinbarungen verankert.

Richtlinie

Die Kommission verpflichtet Beitragsempfänger, Publikationen, die aus EU-geförderten Projekten entstanden sind und ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben, auf einem wissenschaftlichen Dokumentenserver zu hinterlegen. Zudem müssen diese spätestens sechs Monate nach Erstveröffentlichung (bzw. nach 12 Monaten in den Geistes- und Sozialwissenschaften) frei zugänglich gemacht werden.

Finanzierung

Publikationsgebühren für Veröffentlichungen bei Open-Access-Verlagen können als Projektkosten geltend gemacht werden.

Publikationsgebühren, die erst nach der Laufzeit eines Projektes anfallen, können im Rahmen des FP7 post-grant Open Access Pilots (Link verlässt diese Seite) bis zu einer Höhe von € 2000 zurückerstattet werden. Bitte kontaktieren Sie die Fachstelle E-Publishing zur Abklärung dieser Finanzierungsoption.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind im 7. Forschungsrahmenprogramm (Link verlässt diese Seite) (FRP7) alle Projekte, deren Finanzhilfevereinbarung die Sonderklausel 39 "Open Access" enthält.

Im Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 (Link verlässt diese Seite) (2014 bis 2020) sind alle geförderten Projekte an die Open-Access-Vorgabe gebunden. Zudem fordert die EU-Kommission im Rahmen von Horizon 2020 dazu auf, auch die den Veröffentlichungen zugrunde liegenden Primärdaten zugänglich zu machen.

Open Access to Scientific Publications in Horizon 2020 (pdf, 320 kB) (Link öffnet ein neues Fenster)