Publizieren in Open-Access-Zeitschriften: Finanzierung

Die ETH-Bibliothek bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ETH Zürich die Möglichkeit, kostenlos oder vergünstigt in Open-Access-Zeitschriften zu publizieren.

Finanzierung der kompletten Artikelgebühr

Bei Publikationen in den Open-Access-Zeitschriften der folgenden Verlage übernimmt die ETH-Bibliothek die Artikelgebühren.

Voraussetzung ist, dass der Erst- oder korrespondierende Autor des eingereichten Artikels Angehöriger der ETH Zürich ist.

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei sämtlichen Zeitschriften der Verlage BioMed Central (Link verlässt diese Seite) und SpringerOpen (Link verlässt diese Seite) keine Publikationsgebühren.

Die Zugehörigkeit zur ETH Zürich wird bei der Manuskripteinreichung aufgrund Ihrer IP Range erkannt.

Bitte beachten Sie, dass diese Finanzierungsoption nicht für Subskriptionszeitschriften von Springer, die eine Open-Access-Option (Springer Open Choice (Link verlässt diese Seite)) anbieten, gilt.

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei sämtlichen Zeitschriften des Verlags Copernicus (Link verlässt diese Seite) keine Publikationsgebühren, sofern sie die vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellten LaTex- oder MS WORD-Vorlagen verwenden. Nutzt ein Autor diese Vorlagen nicht, stellt Copernicus den Differenzbetrag zur obigen Variante dem Autor in Rechnung.

Um von dieser Regelung zu profitieren, wählen Sie bitte beim Einreichen Ihres Manuskripts im Abschnitt "Manuscript Registration" die ETH Zürich aus dem Drop-Down-Menü aus.

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei sämtlichen Zeitschriften des Verlags Frontiers (Link verlässt diese Seite) keine Publikationsgebühren.

Um von dieser Regelung zu profitieren, wählen Sie bitte beim Einreichen Ihres Manuskripts im Abschnitt "Choose Payer" die ETH Zürich aus dem Drop-Down-Menü aus.

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei sämtlichen Zeitschriften des Verlags MDPI (Link verlässt diese Seite) keine Publikationsgebühren.

Um von dieser Regelung zu profitieren, wählen Sie bitte beim Einreichen Ihres Manuskripts über das MDPI Submission System ("Susy") die ETH Zürich aus dem Institutional Membership Drop-Down-Menü aus.

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei sämtlichen Zeitschriften des Verlags PLOS (Public Library of Science) (Link verlässt diese Seite) keine Publikationsgebühren.

Um von dieser Regelung zu profitieren, wählen Sie bitte beim Einreichen Ihres Manuskripts im Abschnitt "Direct Billing to Institutions and Funders" die ETH Zürich aus dem Drop-Down-Menü aus.

Die ETH-Bibliothek unterstützt die Initiative SCOAP3 (Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics) (Link verlässt diese Seite) im Rahmen des Konsortiums des Schweizer Hochschulbibliotheken.

Sie ermöglicht damit Autorinnen und Autoren aus der ETH Zürich kostenloses Publizieren in derzeit zehn Open-Access-Zeitschriften der Hochenergiephysik (Link verlässt diese Seite).

Angehörige der ETH Zürich bezahlen bei Open-Access-Zeitschriften (Link verlässt diese Seite) des Verlags Wiley keine Publikationsgebühren.

Damit die Kosten übernommen werden, muss bei der Übermittlung des Manuskripts über das Online-Formular der jeweiligen Zeitschrift bei der Angabe der Institution im Drop-Down-Menü die ETH Zürich ausgewählt werden.

Bitte beachten Sie, dass diese Finanzierungsoption ausschliesslich für reine Open-Access-Zeitschriften gilt. Die Open-Access-Option in Wiley Subskriptionszeitschriften (OnlineOpen (Link verlässt diese Seite)) wird nicht finanziert.

 

Kostenlose Open-Access-Option

Die Open-Access-Option der folgenden Verlage können Angehörige der ETH Zürich kostenlos in Anspruch nehmen.

ETH-Angehörigen steht eine unbegrenzte Anzahl von "Article Credits" zur Verfügung, das heisst, sie können die Open-Access-Option kostenlos nutzen.

Weitere Informationen: Author Choice Open Access at ECS (Link verlässt diese Seite) 

Rabatte auf Artikelgebühren

Die folgenden Zeitschriften und Verlage bieten vergünstigte Open-Access-Konditionen für ETH-Angehörige an.
Bitte achten Sie darauf, dass Sie bei diesen Zeitschriften auf Ihr Anrecht auf Reduktion der Publikationsgebühr meist explizit hinweisen müssen.

ETH-Angehörige erhalten einen Rabatt von 10 Prozent auf die reguläre Artikelgebühr von USD 165.

Weitere Informationen: Open-access arrangements for Acta Crystallographica Section E (Link verlässt diese Seite)

  • ETH-Angehörige zahlen USD 3000 statt USD 4000 für die Open-Access-Option.
  • Für ACS Mitglieder aus der ETH Zürich reduziert sich die Gebühr auf USD 1500.

Weitere Informationen: ACS AuthorChoice

  • ETH-Angehörige publizieren in der Zeitschrift F1000 Research (Link verlässt diese Seite) kostenlos, wenn sie einen entsprechenden Gutschein bei der ETH-Bibliothek beantragen.
  • Sollte das Gutscheinkontingent für das laufende Jahr bereits erschöpft sein, erhalten ETH-Angehörige einen Rabatt von 10 Prozent auf die Artikelgebühr.

ETH-Angehörige zahlen USD 1000 statt USD 1350 für die Open-Access-Option.

Weitere Informationen: PNAS Open Access Option (Link verlässt diese Seite)

ETH-Angehörige zahlen USD 3000 statt USD 3500 für die Open-Access-Option.

Weitere Informationen: Portland Press Opt2Pay (Link verlässt diese Seite)

ETH-Angehörige erhalten einen Rabatt von 15 Prozent auf die reguläre Gebühr von GBP 1600 für die Open-Access-Option.

Weitere Informationen: RSC Gold open access (Link verlässt diese Seite)

ETH-Angehörige erhalten einen Rabatt von 15 Prozent auf die reguläre Artikelgebühr. Um den Rabatt einzulösen, geben Sie bitte im "Apply Discounts" Fenster in der Rubrik "Affiliation Discount" ETH Zurich ein, indem Sie die Institution aus dem Drop-down-Menü in der Rubrik Affiliation Discount auswählen.

Weitere Informationen: Science Advances Article processing charges (Link verlässt diese Seite)

Weitere Finanzierungs-möglichkeiten

Für Publikationen, die aus Forschungsprojekten entstehen, bieten der Schweizerische Nationalfonds (Link verlässt diese Seite) und die Europäische Kommission (Link verlässt diese Seite) spezielle Finanzierungsmöglichkeiten.

Hybrid-Zeitschriften

Hybrid-Zeitschriften operieren nach dem konventionellen Subskriptionsmodell. Zusätzlich erlauben sie Autorinnen und Autoren, einzelne Artikel durch das Bezahlen einer Gebühr im Internet frei zugänglich zu machen (Open Access Option).

Die Mehrzahl der grossen Verlage bietet mittlerweile dieses Open-Access-Modell an, unter anderen Springer, Elsevier und Wiley.

Die ETH Zürich unterstützt Open-Access-Publikationen in Hybrid-Zeitschriften aufgrund von finanziellen Überlegungen derzeit nicht. Da hierbei eine Senkung der Subskriptionsgebühren proportional zu den Open-Access-Publikationsgebühren vom Verlag nicht zugesichert wird, ist von insgesamt höheren Kosten für die Hochschule auszugehen.