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Jakob Ackeret (1898–1981)

Familie, Kindheit und Jugend

Jakob Ackeret wurde am 17. März 1898 als Sohn des Schlossermeisters Jakob Ackeret und der Anna Maria geb. Oberer in Zürich geboren. Die Familie stammte aus Seuzach und wurde 1909 in der Stadt Zürich eingebürgert.

Hier können Sie im Familienalbum blättern (pdf).

Eltern

Die Eltern

Jakob als Kind

Jakob ca. im 2. Lebensjahr

Eltern

Die Eltern in der Wohnstube

Geschwister

Die Geschwister

Jakob Ackeret wuchs mit seiner Schwester Maria auf. Er besuchte sechs Jahre die städtische Volksschule, drei Jahre die Sekundarschule und anschliessend die Industrieschule in Zürich bis zur Ablegung der Maturitätsprüfung im Sommer 1916.

Seine Begeisterung für die Technik soll laut einem Biographen durch den Beruf und die Werkstatt des Vaters an der Gletscherstrasse 6 in Zürich geprägt worden sein. "Die Schlosserwerkstatt des Vaters war sein Tummelplatz. Zwischen Esse und Amboss, bei Drehbänken und Maschinen wurde ihm das gestaltende Handwerk zum Jugenderlebnis, das ihn der Technik entgegenführte."

Franz Tank, Jakob Ackeret. In: Zeitschrift für Angewandte Mathematik und Physik (ZAMP), Vol. IXb, Fasc. 5/6 (1958), S.9-16, hier S.9f.

Allerdings strebte Jakob junior nach Höherem. Er trat aus den Fussstapfen seines Vaters heraus.

"Der Vater gab seine Einwilligung zum Besuch der Oberrealschule und dann der Eidgenössischen Technischen Hochschule - wohl nicht leichten Herzens -, darauf verzichtend, in seinem Sohn dereinst einen Mitarbeiter und den Nachfolger im eigenen Betrieb zu erhalten."

Nebst der Begeisterung für Technik scheint eine fruchtbare Phantasie für den Menschen Ackeret typisch gewesen zu sein. Franz Tank entdeckt auch schon in Jakob Ackerets Jugendzeit dieses prägende Element:

"Lesen und Rechnen waren des jungen Schülers grösste Freude... Jugendbücher wie Der gute Kamerad, Das Universum, Technik und Wissenschaft wurden zu seinen Lieblingen. Und wenn ihn dann Jules Vernes Schöpfungen wie Von der Erde zum Mond, 20 000 Meilen unterm Meer, Reise um die Erde in 80 Tagen in ihren Bann zogen, so war dies wohl nur zu verständlich."

Tank, Ackeret S.10.

Jugendlicher fesch

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Redaktion: Dr. Rudolf Mumenthaler
Letzte Änderung: 9. Januar 2001