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Jakob Ackeret (1898–1981)

Studium an der ETH Zürich

Im Oktober 1916 immatrikulierte sich Jakob Ackeret an der Abteilung III für Maschineningenieure der ETH Zürich. Hier studierte er bis zum März 1920. Das Matrikelverzeichnis gibt Aufschluss über die besuchten Vorlesungen.

Matrikel  

Maschlab

Das Maschinenlaboratorium der ETH Zürich ca. 1915

Unter den damaligen Professoren am Poly ragte Aurel Stodola als einer der bedeutendsten Maschinenbauingenieure seiner Zeit hervor. Aurel Stodola gilt als eine führende Kraft bei der Weiterentwicklung der Dampfturbinen. Er prägte den Maschinenbau am Polytechnikum während 37 Jahren. Ackeret führte als einer der wichtigsten Schüler das Werk Stodolas weiter, und zwar in einem neuen Gebiet, der Aerodynamik. Die Liste der Hochschullehrer weist aber noch weitere klingende Namen auf.

 
Grossmann {short description of image} Stodola Prasil

Marcel Grossmann
(1878-1936)
1907-1927 Prof. f. darstellende Geometrie und Geometrie der Lage.

Rudolf Escher
(1848-1921)
1873 PD für Maschinenlehre, ab 1876 Prof. f. mechanische Technologie.

Aurel Stodola
(1859-1942)
1892-1929 Prof. f. Maschinenbau und Maschinenkonstruktion.

Franz Prášil
(1857-1929)
1894-1926 Prof. f. Maschinenbau und Maschinenkonstruktion.


Weitere Professoren Ackerets:
Eugen Meyer-Schweizer
(1857-1936)
1894-1922 Prof. f. Maschinenbau und Maschinenzeichnen.
Walter Wyssling
(1862-1945)
1895-1926 Prof. f. angewandte Elektrotechnik, Rektor 1919-1923.
Kurt Wiesinger
(1879-1965)
1912-1949 Prof. f. Maschinenbau.
Karl Kuhlmann
(1877-1963)
1912-1947 Prof. f. theoretische Elektrotechnik und Elektromaschinenbau.

Ernst Meissner
(1883-1939)
1909 PD f. reine und angewandte Mathematik, 1910-1937 Prof. f. technische Mathematik.
Jean Lucien Farny
(1871-1945)
1900-1921 Hilfslehrer f. Dynamo- und Dampfmaschinenbau, 1922-1925 f. Elektromaschinen- und Apparatebau, Tit.-Prof. seit 1902.
Arthur Hirsch
(1866-1948)
1893 PD f. Mathematik, 1897 Tit.-Prof., 1902 Hilfslehrer, 1903-1936 Prof. f. höhere Mathematik.
Frederic Pearson Treadwell
(1857-1918)
1882 PD, 1885 Tit.-Prof., 1893-1918 Prof. f. analytische Chemie.
 

Nach dem Diplom wurde Ackeret auf den 1. Oktober 1920 Assistent für kalorische Maschinen bei Aurel Stodola, einem Pionier der modernen Dampfturbine. Gemäss dem neuen Regulativs über die Anstellung der Assistenten vom August 1920 erhielt Ackeret als Assistent der Kategorie b mit voller Beschäftigung ein Jahresgehalt von 3600 Fr.

 
Schulratsprotokoll vom 28. Oktober 1920, No.462.
 

Im Sommersemester 1921 durfte Ackeret für seinen gesundheitlich etwas angeschlagenen Professor in die Bresche springen und 12 Vorlesungsstunden übernehmen. Dafür erhielt er eine ausserordentliche Entschädigung in der Höhe von 100 Fr.

Schulratsprotokoll vom 1. Juni 1921, No.199 (SR-3, 1921 No.616)

Ackeret zeigte grosses Interesse am Flugwesen und wirkte bei der Gründung der Akademischen Gesellschaft für Flugwesen AGIS mit. Hier ist er 1921 auf dem Flugzeug "Hero" zu sehen.

Agis  
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Redaktion: Dr. Rudolf Mumenthaler
Letzte Änderung: 9. Januar 2001