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Jakob Ackeret (1898–1981)

Professor für Aerodynamik an der ETH Zürich

 

1931 folgte die Wahl zum ausserordentlichen Professor für Aerodynamik, 1934 zum ordentlichen Professor und gleichzeitig zum Vorsteher des neugegründeten Instituts. Ackeret liess das Institut mit sehr leistungsfähigen und neuartigen Windkanälen sowie modernen Messeinrichtungen ausrüsten. Zusammen mit seinen Mitarbeitern lieferte Ackeret entscheidende Beiträge zur Entwicklung der Aerodynamik und der Strömungsphysik allgemein und legte die Grundlagen für diese damals junge Wissenschaft. Die wichtigsten Arbeiten wurden in der Schriftenreihe "Mitteilungen aus dem Institut für Aerodynamik" der ETH publiziert.

Habil

Protokoll des Schweizerischen Schulrats zum Habilitationsverfahren Ackeret
(Archiv der ETH Zürich)

Habilurteil

Gutachten von Prof. Stodola, zur Erteilung der venia legendi, 1928
(Archiv der ETH Zürich)

 
Bridel, Ackeret S.2.  

Ackeret als Dozent und Lehrer

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit vernachlässigte Ackeret seine Aufgaben als Dozent und Lehrer keineswegs. Von seinen ehemaligen Schülern sind nur lobende Worte über die lebendigen, oft brillanten Vorlesungen Ackerets zu vernehmen. Er vermochte die jungen Ingenieure zu motivieren und mit seinen profunden Kenntnissen Lust auf mehr zu wecken:

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Studierende beim Praktikum am Institut für Aerodynamik Quelle: ETH-Bibliothek (Ans 505)

Karikatur

Jakob Ackeret als Musiker
Bildmontage eines unbekannten Künstlers

Quelle: ETH-Bibliothek (Portr 11023)

"Das gab eine ungeheure Erweiterung des Horizonts, alles in der Welt der Technik und der Naturwissenschaften schien zum Greifen nahe, man meinte, nur zupacken zu müssen, um einige der von A. vorausgesehenen Entwicklungen zu verwirklichen. Dabei hatte Ackeret nichts Dozierendes, im Gespräch entfaltete er im Plauderton seine Ansichten und Einblicke in grosse Zusammenhänge. Das wirkte immer wie eine Art Erleuchtung, aber es war keine fromme Erbauung, sondern es war zupackend und in einer verpflichtenden Weise fördernd." "Ich hörte ... seine erste Vorlesung, denn bei Stodola hatte ich gemerkt, dass aus Göttingen etwas aufregend Neues, ein neues Verständnis kam, das ich unbedingt erfahren wollte."

Fritz Schultz-Grunow: J. Ackeret: Persönliche Erinnerungen.
In: Schweizer Ingenieur und Architekt 21/83, S.587-594, hier S.588f.
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Redaktion: Dr. Rudolf Mumenthaler
Letzte Änderung: 9. Januar 2001