Georg Pawer (Bauer), genannt Georgius Agricola |
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| 1494 |
Geboren am 24. März in Glauchau/Sachsen als Sohn des Tuchmachers Gregor Pawer. |
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| 1514 |
Studium der alten Sprachen in Leipzig. Georg Pawer knüpft Kontakte mit namhaften Humanisten der Zeit und latinisiert seinen Namen in Georgius Agricola. |
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| 1518 |
Agricola wird Schulmeister an der Lateinschule in Zwickau, später Rektor. Erste Begegnungen mit dem Bergbau im Erzgebirge. |
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| 1522 |
Erneut Studium in Leipzig. Erwachendes Interesse für Medizin und Naturwissenschaften. |
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| 1522 |
Studium der praktischen Medizin in Italien, zunächst in Bologna. Agricola erwirbt den Doktortitel in Medizin. |
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| 1524 |
Agricola wechselt nach Venedig und wirkt dort an der grossen Galen-Ausgabe und einer Hippokrates-Gesamtausgabe im Verlagshaus des Aldus Manutius mit. |
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| 1526 |
Rückkehr in die Heimat: zuerst nach Zwickau, dann nach Chemnitz. Dort heiratet Agricola die reiche Witwe Anna Meyner. |
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| 1527 |
Agricola wird Stadtarzt und -apotheker in St. Joachimsthal im böhmischen Erzgebirge. Hier lernt er, primär von medizinischen Interessen geleitet, Bergbau, Hüttenwesen und Mineralogie kennen. 1530 erscheint der Dialog Bermannus, eine Programmschrift für Agricolas künftige Forschungen. |
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| 1531 |
Agricola zieht wieder nach Chemnitz, ist dort ab 1534 als Stadtarzt tätig und widmet sich daneben seiner wissenschaftlichen Arbeit. |
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| 1542 |
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahre 1541 heiratet Agricola sein Mündel Anna Schütz, eine junge Frau aus reicher Chemnitzer Familie. |
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| 1546 |
Auf Befehl des Herzogs Moritz wird Agricola Bürgermeister von Chemnitz. |
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| 1547 |
Teilnahme am Schmalkaldischen Krieg im Gefolge von Herzog Moritz (jetzt Kurfürst von Sachsen). |
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| 1555 |
Agricola stirbt am 21. November. Kurfürst August verweigert ihm das Begräbnis in Chemnitz, weil er Katholik geblieben war. Auf Veranlassung seines Freundes Bischof Julius von Pflug wird Agricola in Zeitz begraben. |
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| 1556 |
Veröffentlichung von De re metallica. |
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