Feuersetzen
Weiche Erzgänge konnten die Häuer mit der Keilhaue (Spitzhacke) oder dem Schlägel (Hammer) abbauen. War das Gestein jedoch zu hart, musste es mit Feuer gesprengt werden. Dabei wurden Stapel trockenen Holzes im Stollen abgebrannt. Durch die Hitze bildeten sich Spannungsrisse und die Erzbrocken konnten mit Brechstangen herausgelöst werden. Auf der Abbildung flüchtet der Bergmann vor den beissenden Rauchschwaden. An der Erdoberfläche ist die Herstellung von "Bärten" dargestellt, das sind angeschälte Hölzer mit Spänen, die als Brandbeschleuniger eingesetzt wurden.
Im 17. Jahrhundert wurde die Abbautechnik durch das Sprengen mit Schwarzpulver revolutioniert. Damit wurde das Feuersetzen obsolet.













