Georgius Agricola 1494 - 1555

Abb. aus: Georg Engelhard von Löhneyss, Gründlicher und aussführlicher Bericht von Bergwercken, Stockholm/Hamburg 1690. Signatur: 4535

Abb. aus: Georg Engelhard von Löhneyss,
Gründlicher und aussführlicher Bericht von Bergwercken,
Stockholm/Hamburg 1690.

Signatur: 4535

Rösten

Das "Rösten" ist eine wichtige Vorstufe der Verhüttung, dass heisst der eigentlichen Metallgewinnung. Beim Rösten wurde das Erz unter dem Schmelzpunkt erhitzt. Das Verfahren diente dazu, unerwünschte Bestandteile wie etwa Schwefel zu verdampfen und vor dem Schmelzen auszuscheiden. Das Rösten geschah im Röstbett oder Röstofen. Aus Scheiter wurde ein Rost errichtet, darauf legte man des zerkleinerte Erz. Dann wurde das Holz entzündet. Es brannte nieder und erhitzte dabei das Erz. Dieses liess man dann über mehrere Wochen ausglühen, wobei der Schwefel entwich. Gegebenenfalls folgte ein zweiter oder dritter Röstprozess.

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