Georgius Agricola 1494 - 1555

Abb. aus: Georgius Agricola, Vom Bergkwerck XII Bücher, Basel 1557. Signatur: Rar 3170

Abb. aus: Georgius Agricola,
Vom Bergkwerck XII Bücher, Basel 1557.

Signatur: Rar 3170

Wasserhaltung

Genauso wichtig wie die Belüftung war die Beseitigung des aus Klüften und Spalten in die Stollen eindringenden Wassers. Zu Beginn geschah dies durch "Wasserknechte", die zu Hunderten das Wasser mit Eimern schöpften und auf Leitern nach oben beförderten. Zur Schonung der menschlichen Ressourcen wurden später spezielle Maschinen entwickelt, welche mit endlosen Ketten, an denen Eimer oder Kannen befestigt waren, das Wasser aus der Tiefe förderten und oben ausschütteten. Der Antrieb erfolgte mittels Handkurbel, Tretrad oder Wasserrad. Auch verwendete man, wie vorliegende Abbildung zeigt, sogenannte Heinzenkünste, bei denen das Wasser mit Lederbällen durch Röhren aus dem Schacht hinausbefördert wurde. Später kamen auch Kolbenpumpen zum Einsatz, die das Wasser durch Rohre nach oben beförderten. All diese Maschinen werden in Agricolas Werk ausführlich dargestellt und beschrieben.

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