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Seite aus dem Desiderien-Buch, um 1856  

Die Bibliothek des Polytechnikums, ursprünglich gegründet für technische Literatur, sammelte seit Beginn Unterlagen für alle Lehr- und Forschungsgebiete der Hochschule und bald auch für den Bedarf der Schweizer Industrie.

Die Polytechnikumsbibliothek hatte keinerlei Vorläufer, deren Buchbestände sie übernehmen konnte. Neben einem Startkapital für erste Käufe war sie deshalb angewiesen auf Geschenke von in- und ausländischen Institutionen, privaten Firmen und Personen sowie aus Amtsstellen und anderen Bibliotheken.
Erwerbungen erfolgten anhand eines "Desiderienbuches", in das die Professoren ihre Wünsche eintrugen. Später wählte der Oberbibliothekar die Literatur aus. Heute besorgt Fachpersonal den Ankauf.
Seite aus dem Desiderien-Buch, um 1856
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  Kapitel: Bestandesgeschichte
                 

Bis 1950 war der Bestandeszuwachs bescheiden. Dann setzte ein rasantes Wachs­tum ein bis zum einmillionsten Buch 1968. Danach vermehrte sich der Bestand etwa alle sieben Jahre um jeweils eine weitere Million Einheiten.

Der Kaufetat stieg von anfangs 4000 auf heute 8 Millionen Franken, hauptsächlich wegen der enormen Preissteigerung bei Fachzeitschriften, den wichtigsten Informationsquellen für Technik und Naturwissenschaften. Für sie gibt die ETH-Bibliothek 75% ihrer Mittel aus.

 

Bestandeszahlen 1855-2000

   
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