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Descartes gilt als Hauptbegründer der neueren Philosophie.
Die Grundlage seines Denkens besteht in einem strengen Dualismus von Geist und
Materie. Richtungsweisend mit dem Blick auf das Subjekt, bestimmte er den
Ausgangspunkt der neuzeitlichen Philosophie und begründete eine
Naturauffassung, die die Entfaltung des naturwissenschaftlich-technischen
Denkens entscheidend beeinflusste. Als einer der hervorragendsten Mathematiker
seiner Zeit lieferte er einen wichtigen Beitrag zur Begründung der
analytischen Geometrie. Sein Name ist zudem eng verbunden mit der Erfindung der
Logarithmen. |
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1637 veröffentlichte er sein berühmtes Werk "Discours
de la méthode..." mit einem Anhang ("Essais"), bestehend aus den
Schriften "La geometrie" (über die Grundlagen der analytischen Geometrie),
"Dioptrique" (mit einer Theorie der Lichtbrechung), "Meteores" (mit einer
detaillierten Erklärung des Regenbogens). Das Werk erschien anonym als
Testfall für seine wissenschaftliche Methode. Der Teil "La geometrie"
wurde, neben den Abhandlungen von P. de Fermat, zu einer der grundlegenden
Arbeiten, aus denen sich die analytische Geometrie als Spezialdisziplin der
Mathematik heraus entwickelte. Das ursprüngliche Ziel von Descartes
bestand darin, eine geometrische Basis für die Lösung algebraischer
Probleme zu errichten. |