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Sämtliche Exponate stammen aus der Spezialsammlung "Alte Drucke" der ETH-Bibliothek. Mit dem Erwerb von wissenschaftlicher Literatur aus vergangenen Jahrhunderten begann die ETH-Bibliothek bereits bei ihrer Gründung im Jahr 1855. Im Lauf der Zeit wurden ihr zusätzlich weitere historische Kostbarkeiten von Institutionen und Privatpersonen übereignet.

Zu den wertvollsten Drucken zählt die Schrift "De revolutionibus orbium coelestium libri VI" des grossen Astronomen Nikolaus Kopernikus aus dem Jahr 1543. In diesem Werk stellte Kopernikus erstmals die Behauptung auf, dass sich die Erde um die stillstehende Sonne bewegt. Ergänzt wird der Themenbereich Astronomie/Physik durch Apians typographisches Hauptwerk Astronomicum Caesareum, das bis ins 19. Jahrhundert als Vorbild einer gut verständlichen, sich auf das Wesentliche beschränkenden Einführung in die mathematisch-astronomischen Methoden zur Erd- und Landkartenherstellung galt. Isaac Newtons "Principia mathematica", deren Erstausgabe von 1687 als der Meilenstein in der modernen Physik angesehen wird, ist ebenso ausgestellt wie Werke von Johannes Kepler, Tycho Brahe und Galileo Galilei.

Das Wissensgebiet Mathematik wird vertreten durch Albrecht Dürers "Underweysung der messung mit dem zirckel", das eine Auswahl von geometrischen Grundkonstruktionen enthält, und René Descartes' "Discours" über die Grundlagen der analytischen Geometrie, einer Theorie der Lichtbrechung und einer detaillierten Erklärung des Regenbogens.

Die Schriften von J.J. Scheuchzer, A. v. Haller und Charles Darwin befassen sich mit den Naturwissenschaften zu Beginn des 18. und 19. Jahrhunderts.

Den Bereich Architektur repräsentieren Andrea Palladio, der als der einflussreichste Architekt des europäischen Klassizismus angesehen wird, und der in seinen von ihm selbst illustrierten "Quattro libri dell`architetura" von 1570 eigene Entwürfe mit Abbildungen antiker Architektur verband. Marcus Vitruvius Pollio, dessen Werk die einzige bekannte Gesamtdarstellung der Baukunst und der Technik des klassischen Altertums ist, darf in dieser Schau nicht fehlen.

 
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