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Johann Christoph Heilbronner: Historia matheseos universae a mundo condito ad seculum P. C. N. XVI. Leipzig, 1742.
Signatur: 7729

Johann Christoph Heilbronner wurde 1706 in Ulm geboren und verstarb 1745 in Leipzig. Er studierte anfänglich Theologie, dann Mathematik und hielt in Leipzig auch Vorlesungen in diesem Fach. Bekannt wurde Heilbronner aufgrund seiner Veröffentlichungen über die Geschichte der Mathematik. Sein wichtigstes Werk, die Historia matheseos, ist sehr unterschiedlich bewertet worden. Jean-Etienne Montucla äusserte sich zu dieser gewaltigen, wenngleich wenig geordneten Materialsammlung, sie habe ihm Tatsachen vermittelt, die ihm sonst entgangen wären. Neben Viten von Mathematikern enthält die Sammlung auch eine Zusammenstellung der mathematischen Stellen bei Aristoteles sowie Berichte über mathematische Handschriften, die in europäischen Bibliotheken zu finden sind.

Der Abschnitt über Leonardo Pisano zeigt, dass Heilbronner von Fibonaccis Leben und Werk keine genauen Kenntnisse hatte. Er verlegte ihn ins 15. Jahrhundert und verwechselte ihn darüber hinaus mit John Peckham, dem Verfasser eines Werkes über Optik (Perspectiva Communis).

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