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Bela Bartok Innerhalb der Musik tritt der Goldene Schnitt in zwei Formen auf. Zum einen können zwei Töne bzw. ihre Frequenzen zueinander in der Proportion des Goldenen Schnitts stehen. Andererseits kann die Komposition eines Stückes aus Teilen bestehen, deren Längen sich zueinander verhalten wie der Goldene Schnitt. Nach Meinung des Musikwissenschaftlers Ernö Lendvai finden sich der Goldene Schnitt und die Fibonacci-Zahlen als beherrschendes Gestaltungsprinzip in den Werken des ungarischen Komponisten Béla Bartok (1881-1945) wieder. Besonders deutlich wird dies in der hier abgebildeten Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug (1938), wo grosse und kleine Formteile sowie Melodie- und Harmoniebildung der Proportionsbildung nach dem Goldenen Schnitt folgen. Bartok selbst hat sich allerdings nie zu seinen strukturellen Kompositionsprinzipien geäussert. Abb. aus: A.Beutelspacher und B.Petri, Der goldene Schnitt. Mannheim, Wien, Zürich 1988. Signatur: 744403 |
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