Heim, Himalaya 1936

"Was uns Geologen und geographischen Forschungsreisenden fehlt, ist eine leichte, handliche Kamera [...]."
Zitiert aus: Arnold Heim, August Gansser: Thron der Götter. Zürich 1938, S. 257.

Arnold Heim (1882–1965), Geologe. 1908 bis 1911 und 1924 bis 1928 Privatdozent an der Universität und ETH Zürich.

Nach dem Studium der Geologie und einer Lehrtätigkeit an ETH und Universität Zürich wirkte Arnold Heim für einige Jahre als Professor an der Universität Kanton in China. Die zahlreichen ausgedehnten Reisen in alle Erdteile waren neben der Geologie auch der Naturbeobachtung sowie dem Studium fremder Völker und Kulturen gewidmet. Ziel der Schweizerischen Himalaya-Expedition von Arnold Heim (1882–1965) und August Gansser (1910) waren geologische und tektonische Forschungen im Gebiet von Kumaon auf der Nordwestseite von Nepal. Ende April 1936 verliessen sie mit 35 Helfern das am Rande des Himalaya-Gebirges gelegene indische Almora, das auch Ausgangs- und Endpunkt ihres Fussmarsches war.

Die achtmonatige Expedition war von der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft und einigen privaten Gönnern unterstützt worden. Obwohl die beiden an der ETH zu Geologen ausgebildeten Forscher das Zusammentreffen des asiatischen Kontinents mit dem indischen Subkontinent genau lokalisieren konnten, war das wissenschaftliche Echo nach deren Rückkehr verhalten. Gansser und Heim fotografierten und filmten auf der von schlechtem Wetter überschatteten Expedition mit sechs verschiedenen Kameratypen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen und der fehlenden Möglichkeiten, die Filme im Hochgebirge zu entwickeln, wurden zu Heims Leidwesen einige der "bestexponierten" Fotografien unbrauchbar.

Eine Auswahl an Bildern gibt es in E-Pics Bildarchiv Online.

E-Pics: Dia_021-081  E-Pics: Dia_021-084  E-Pics: Dia_021-090  E-Pics: Dia_022-040