Stenflo, Libyen 2006

Jan Olof Stenflo, geboren 1942 in Schweden, machte seinen Diplomabschluss an der Universität Lund und promovierte dort 1968 mit der Dissertation «The Sun’s Magnetic Field». Er leitete ein schwedisches Experiment auf dem sowjetischen Satelliten Intercosmos 16 zur Beobachtung der UV-Strahlung der Sonne. Von April 1980 bis 2007 war er ordentlicher Professor für Astronomie an der ETH Zürich und der Universität Zürich (Doppelprofessur) sowie Vorsteher des Instituts für Astronomie der ETH. Sein Forschungsschwerpunkt lag im Bereich der Sonnenphysik, insbesondere Untersuchungen der Magnetfelder der Sonne.

Im Jahre 2006 leitete er eine Expedition zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis am 26. März von einem Standort in der Mitte der libyschen Sahara-Wüste. In Zusammenarbeit mit Kollegen von der Sebha-Universität in Libyen organisierte er eine wissenschaftliche Konferenz am gleichen Standort. Die fotografischen Aufnahmen sind teils vom Ort in der Wüste, teils von der libyschen Hauptstadt Tripolis mit Umgebung. Einige Bilder zeigen den Transport der Teilnehmer mit Ausrüstung im Laderaum eines Militärtransportflugzeuges und anschliessend mit einem Militärhelikopter.

Einen Bericht zur Expedition gab es in ETH Life.

Bilder dazu gibt es in E-Pics Bildarchiv Online.

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