Die Professur für
italienische Sprache und Literatur der ETH Zürich und die ETH-Bibliothek
organisieren aus Anlass der Veröffentlichung der kritischen und
kommentierten Ausgabe des "Dialogo sopra i due massimi sistemi del mondo
tolemaico e copernicano" eine Ausstellung über Galileo
Galilei.
In der Ausstellung, die vom 18. Januar
bis zum 3. Februar 1999 in der Haupthalle der ETH Zürich gezeigt wurde und
anschliessend im Physikgebäude der ETH Zürich auf dem
Hönggerberg gastiert, steht Der Dialog von Galilei im
Mittelpunkt.
In der
Kulturlandschaft der ganzen Welt nimmt der Dialog über die beiden
hauptsächlichen Weltsysteme, das ptolemäische und das
kopernikanische, erstmals veröffentlicht in Florenz im Jahre 1632,
sowohl wegen der ausserordentlichen Persönlichkeit seines Verfassers - ein
Geistes- und Naturwissenschafter, der oft Vater der modernen Wissenschaften
genannt wird - aber auch wegen der einzigartigen Form und Brisanz des Inhalts
eine Vorrangstellung ein. Der hauptsächlich astronomische Text, der
wegbereitend war für unser heutiges Wissen, ist in Dialogform gehalten.
Zusätzliche Berühmtheit erlangte dieses Werk, weil es zur Verfolgung
des Autors durch die kirchlichen Behörden und schliesslich zum Prozess
führte.
Dieser
Text, der sowohl für die Geistes- als auch für die
Naturwissenschaften von fundamentaler Bedeutung ist, wurde von Ottavio Besomi
und Mario Helbing (Professur für italienische Sprache und Literatur der
ETHZ) im Dezember 1998 in einer kritischen und kommentierten Ausgabe beim
Verlag Antenore in Padua neu herausgegeben.
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