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ALLES aus PAPPE

Buchumschläge

Seit dem 12. Jahrhundert wurden Bücher in einen Pappumschlag gehüllt, der aus mehreren aufeinander geleimten Papierschichten bestand und mit Pergament oder Leder überzogen wurde. Die Erfindung des Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts und die damit einhergehende Steigerung der Buchproduktion führte zu einem hohen Einsatz von Pappumschlägen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts unterlag dieser Einband keiner grundlegenden Veränderung. Erst mit dem vermehrten Einsatz von Maschinen hielten die ersten Paperbacks Einzug auf dem Markt und Feinkarton übernahm die Funktion der mit Leder oder Stoff überzogenen Pappe.

Die von Urs Brogle, Buchbinder der ETH-Bibliothek, gefertigten Exponate dokumentieren die einzelnen Stationen der Entwicklung des Bucheinbandes, z.B. ein Buchdeckel aus Buchenholz.


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