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Ehrungen

Dass er in der wissenschaftlichen Welt für seine Leistungen Anerkennung fand, zeigte sich in den Ehrungen, die ihm zugesprochen wurden. Dazu gehören auch viele Einladungen zu Gastvorträgen und Gastvorlesungen in aller Welt. Seit 1927 erhielt er regelmässig eine Einladung zur Teilnahme am Solvay-Kongress in Brüssel. 1931 wurde Wolfgang Pauli mit der Lorentz-Medaille geehrt. Bei dieser Gelegenheit hielt Paul Ehrenfest eine bemerkenswerte Laudatio. 1945 folgte die Verleihung des Nobelpreises. Pauli hat später in bewegten Worten von der denkwürdigen Feier in Princeton mit Albert Einsteins Ansprache berichtet. Im Jahre 1955 wurde Pauli die Ehre zuteil, die Konferenz zum fünfzigjährigen Jubiläum der Relativitätstheorie in Bern zu präsidieren. Im April 1958 erhielt Wolfgang Pauli die Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin zugesprochen. Deren erste Inhaber, ausser Max Planck selber, waren Albert Einstein, Niels Bohr und Arnold Sommerfeld, die prägenden Gestalten von Wolfgang Paulis wissenschaftlicher Laufbahn. hamburg

Verleihung der Ehrendoktorwrde in Hamburg, 1958
CERN, Geneva
 
letztes Bild

Wolfgang Pauli auf dem Genfersee, Oktober 1958
CERN, Geneva

In Anerkennung seiner Verdienste bewilligte der Schulrat der ETH auf den 1. Januar 1959 eine Gehaltserhöhung für Wolfgang Pauli. Doch am 5. Dezember 1958 musste er eine Vorlesung wegen einer heftigen Schmerzattacke abbrechen. Am folgenden Tag wurde er ins Spital verbracht, wo er am 15. Dezember 1958 starb.

 
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