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Wolfgang Pauli, Herkunft und Kindheit in Wien |
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Wolfgang Pauli wurde am 25. April 1900 in Wien geboren. Sein Vater
Wolfgang Joseph, ein bekannter Arzt und Chemieprofessor, stammte aus einer
jüdischen Prager Familie, hatte aber seinen Namen ändern lassen und
war zum Katholizismus übergetreten. Die Mutter Bertha, geborene
Schütz, arbeitete als freie Mitarbeiterin bei einer Wiener Zeitung. 1906
brachte sie die Tochter Hertha zur Welt, die sich später in den USA einen
Namen als Schriftstellerin machte. Wolfgang Pauli wurde katholisch getauft. |
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Wolfgang Joseph Pauli, der
Vater
© Deutsche Akademie der Naturforscher,
Halle |
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Wolfgang Pauli und seine Mutter
Bertha Pauli, 1901
© CERN, Geneva |
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Ernst Mach widmete diese Ausgabe
seines Werks «Die Mechanik in ihrer Entwicklung» von 1913 seinem
Patenkind Wolfgang Pauli
© CERN,
Geneva |
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Als Taufpate amtierte der Physiker und Philosoph
Ernst Mach, mit dessen Sohn Paulis Vater
befreundet war. In einem Brief aus dem Jahre 1953 schreibt Pauli, Mach sei wohl
eine stärkere Persönlichkeit als der katholische Geistliche gewesen,
und «das Resultat scheint zu sein, dass ich auf diese Weise
antimetaphysisch statt katholisch getauft bin». |
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Pauli wuchs in einer geistig sehr anregenden Atmosphäre auf.
Schon früh zeigte sich seine grosse Begabung für Mathematik und
Naturwissenschaften, die von einem Privatlehrer durch zusätzlichen
mathematischen Unterricht gefördert wurde. Seine Klasse am humanistischen
Döblinger Gymnasium in Wien nannte man die «Klasse der
Genies», weil mit Richard Kuhn ein zweiter zukünftiger
Nobelpreisträger dabei war. |

"Von erstaunlicher Frhreife"
Wolfgang Pauli
CERN, Geneva |

Klasse der Genies, links aussen: Wolfgang Pauli
CERN, Geneva |
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