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Im Herbst 1918 zog Wolfgang Pauli nach München und begann
an der Universität das Studium der Physik bei
Arnold Sommerfeld, das er nach sechs
Semestern mit dem Doktorat abschloss. Arnold Sommerfeld befasste sich mit den
damals neuen Problemen der Relativitäts- und Quantentheorie und schuf auf
der Grundlage des Bohrschen Atommodells eine Theorie der
«Mehrfachquantelung». Als hervorragender Lehrer inspirierte
Sommerfeld einen ständig wachsenden Kreis von Schülern, zu dem
Werner Heisenberg, Peter Debye und
Gregor Wentzel gehörten. Im Jahre
1919 veröffentlichte Sommerfeld das Werk «Atombau und
Spektrallinien», das in immer neuen Auflagen die Entwicklung der
Quantentheorie massgeblich beeinflusste. |
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Der Physiker und Mathematiker Arnold Sommerfeld war seit 1906
Professor an der Universität München. Dort wandte er sich den damals
neuen Problemen der Relativitäts- und Quantentheorie zu und schuf auf der
Grundlage des Bohrschen Atommodells eine Theorie der "Mehrfachquantelung".
Anschaulich bedeutete dies, dass neben den Bohrschen Kreisbahnen auch Ellipsen
für die im Atom gebundenen Elektronen zugelassen waren. Dadurch wurde eine
die Feinstruktur der Spektrallinien berücksichtigende Theorie des Zeeman-
und Starkeffekts möglich. |
Die Einträge
über Wolfgang Pauli in der Studentenkartei der Universität
München.
© Universitätsarchiv
München |