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Symmetrien und Paritätsverletzung

Nach dem zweiten Weltkrieg, und wieder in Zürich, beschäftigten Pauli auch Probleme rund um «Symmetrien» in den Gesetzen der Teilchenphysik. Diese Symmetrien sind mit Eigenschaften der entsprechenden mathematischen Formalismen gekoppelt. Man unterscheidet Ladungssymmetrie C (englisch: charge conjugation), räumliche Spiegelung oder Paritätssymmetrie P und die Zeitumkehr T (englisch: time reversal). Im Jahre 1954 formulierte Pauli das sog. «CPT-Theorem», das die allgemeine Invarianz des Produktes CPT postulierte. Anfang 1957 ergaben Messungen, dass beim Betazerfall die Parität nicht erhalten bleibt. Man nennt das die «Paritätsverletzung bei der schwachen Wechselwirkung». Dieses von Pauli nicht erwartete Resultat löste bei ihm einen Schock aus, den er in einem Beitrag zur Verallgemeinerung der Fermi-Theorie des Betazerfalls verarbeitete.

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Scherzhafter Nachruf von Wolfgang Pauli auf die Paritt
CERN, Geneva
 

Gescheiterte "Weltformel"

Pauli und Heisenberg

Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli
© Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft

In Paulis letztes Lebensjahr fällt auch eine heftige Auseinandersetzung mit Werner Heisenberg. Sie planten eine gemeinsame Publikation zur Theorie der Elementarteilchen, die als «Weltformel» Schlagzeilen machen sollte. Angesichts der Kritik vor allem jüngerer Physiker zog sich Pauli vom gemeinsamen Vorhaben zurück, und es blieb bei einem unpublizierten Manuskript.

 
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