Die Stadt


Ihre Erfindung in Büchern und Graphiken

 

Erstmals realisieren die drei renommierten Einrichtungen der ETH Zürich, die ETH-Bibliothek, das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) und die Graphische Sammlung gemeinsam eine Ausstellung. Eine Auswahl aus den reichen und vielseitig genutzten Sammlungsbeständen umschreibt das wohl komplexeste denkbare Thema, die Stadt, als unmittelbaren Lebensraum wie als kulturelles Projekt.

Es sind nicht nur persönliche Erfahrungen und Eindrücke, die unser Verhältnis zur Stadt prägen, sondern auch und gerade die Bilder, die über Jahrhunderte hinweg von ihr entworfen und verbreitet wurden. Bücher und Graphiken erwiesen sich als ideale Medien, um einerseits die gebaute Wirklichkeit abzubilden und zu dokumentieren und andererseits, solche neuen und überraschenden Stadträume zu erdenken, wie sie die Realität nicht bieten konnte.

Diese Schnittstelle zwischen der gebauten und der gezeichneten Stadt erkundet die Ausstellung anhand von mehr als hundert originalen Exponaten aus den Sammlungen der ETH-Bibliothek und der Graphischen Sammlung. Gezeigt werden unter anderem die frühneuzeitlichen Weltchroniken von Schedel und Münster, Vitruv-Ausgaben seit dem frühen 16. Jahrhundert, Perspektivlehren von Vredeman de Vries und Pozzo, Festungstraktate von Dürer, Vauban und Specklin, Stichwerke von Piranesi und Galli Bibiena, Tafelbände von Weinbrenner und Schinkel, Manuale von Sitte und Le Corbusier, ergänzt um Graphiken von Dürer, Hollar, Lafreri, Callot, Piranesi, Canaletto und anderen. Die Exponate umspannen insgesamt mehr als fünf Jahrhunderte.

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