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Vom Gabenbuch zum Infocenter

Im modernen Infocenter prägen Computer das Bild. Die Informationssuche wird zum Grossteil in Datenbanken durchgeführt, gedruckte Informationsquellen haben nur noch marginale Bedeutung.

Dazu stehen die images des Katalogsaals der ETH-Bibliothek aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts in Kontrast. Darauf sind die verschiedenen historischen Hilfsmittel zur Literatursuche wie Zettelkataloge, Bandkataloge oder gedruckte Kataloge abgebildet. Die hier ausgestellten Kataloge waren teilweise bis vor wenigen Jahren noch in Gebrauch. Der Katalog aus dem Jahre 1896 ist der letzte gedruckte Katalog der ETH-Bibliothek. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgt die Umstellung auf den alphabetischen Zettelkatalog. Thematisch sind die Werke in den geklebten Sachkatalogen verzeichnet, die Herkunft wiederum wird in den handschriftlichen Standortkatalogen oder Geschenkbüchern nachgewiesen.

Die technische Entwicklung hat alle diese hand- oder maschinenschriftlichen Nachweisinstrumente überflüssig gemacht. Seit 1976 werden die Neueingänge mit Titel und Sachgebiet im EDV-Katalog aufgenommen, seit 1995 auch die Bestellungen. Der alte Zettelkatalog wiederum ist für das Publikum nur noch in Form von Mikrofichen zugänglich. Als Reminiszenz an den sinnlich erfassbaren, durch Blättern zu durchsuchenden Katalog steht hier eine Inszenierung aus einem geringen Teil des ursprünglichen Zettelkatalogs, in dem alle Werke verzeichnet waren, die zwischen 1855 und 1976 in die ETH-Bibliothek gelangten. Obwohl heute technisch überholt, stellt dieser Katalog eine grosse bibliothekarische Leistung dar. Heute ist die ETH-Bibliothek auf dem Wege, ihren ganzen Bestand in maschinenlesbarer Form online zu erfassen.

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