Neue Open Access Initiative der europäischen Forschungsförderer

Eine neue Initiative von elf nationalen Forschungsförderinstitutionen sowie der Europäische Kommission und des Europäische Forschungsrats verfolgt das Ziel, 100 Prozent Open Access bis 2020 zu erreichen.

Entsprechend des sogenannten „Plan S (Link verlässt diese Seite)“ kündigten die beteiligten Förderinstitutionen an, dass von ihnen geförderte wissenschaftliche Publikationen ab 2020 ausschliesslich in Open-Access-Zeitschriften oder auf Open-Access-Plattformen veröffentlicht werden dürften. Der Grüne Weg, also die Zweitveröffentlichung in Repositorien, sowie die Publikation in sogenannten Hybrid-Zeitschriften (Subskriptionszeitschriften mit Open-Access-Option), sollen ab 2020 nicht mehr für die Erfüllung der Open-Access-Verpflichtung der beteiligten Förderer anerkannt werden.

Der Schweizer Nationalfonds SNF hat seine Unterstützung für die europäische Initiative signalisiert, sie jedoch bislang nicht unterzeichnet. In einer aktuellen Stellungnahme (Link verlässt diese Seite) verweist der SNF darauf, dass er bis auf weiteres an seiner im Frühjahr 2018 in Kraft getretenen neuen Open-Access-Strategie festhalten wird, die den Grünen Weg anerkennt. 

Die Ankündigung hat für Forschende der ETH Zürich, deren Publikationen aus SNF- oder EU-geförderten Projekten entstanden sind, zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Änderungen oder rechtlich wirksamen Verpflichtungen zur Folge.

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Richtlinien der Forschungsförderer hinsichtlich Open Access finden Sie auf der Website Open Access an der ETH Zürich. Bitte kontaktieren Sie uns mit Fragen via e-publishing@library.ethz.ch.

06.09.2018